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1 381

Freitag, 25. Juli 2014, 16:39

Da muss ich dir vollkommen recht geben. Interessant finde ich auch, die Bild betreibt schon nahezu Propaganda, hat aber schön sämtliche Kommentarfunktion in ihren Beiträgen deaktiviert... Es kotzt mich mittlerweile einfach nur noch an, natürlich ist das was damals geschehen ist nicht zu entschuldigen. Aber das wir jetzt nur noch die Kopfnicker Israels abgeben müssen, passt mir gar nicht und spiegelt auch nicht die Meinung der Bevölkerung wieder. Was jetzt geschieht ist komplett von unserer Regierung gesteuert, auch das die Medien jetzt so extrem Pro Isreal berichten.

Trevor Linden

Captain Canuck

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1 382

Samstag, 26. Juli 2014, 10:30

Das ist schon ein sehr schweres Thema, ich möchte es mir nicht anmassen
eine Schuldige Partei für diesen furchtbaren Krieg zu nennen.
Viele gute Vermittlungsversuche sind in der Region schon gescheitert....

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DEGFanGregor (26.07.2014)

Nr.10

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1 383

Sonntag, 27. Juli 2014, 13:34

Das richtige Forum für Politik?

Liebe Eishockeyfreunde,
ich glaube, daß dieses und viele andere politische Themen nicht hier hin gehören.
Es gibt auch leider keine einfachen Antworten.
Sei es zum Thema Nahost oder auch zum Thema Ukraine. Die Liste liesse sich beliebig fortsetzen.
Das die BILD und auch viele andere Medien sehr undifferenziert berichten ist ja nix Neues.
Hierzu mal der Hinweis auf 'Das andere Jahrbuch 20xx' von Gerhard Wisnewski, welches zumindest einen Denkanstoß bzgl. der Informationsqualität div. Medien gibt.

Gerade auch zum Thema Israel hat es im vorletzten Stern einen sehr guten Artikel gegeben - ohne einseitige Schuldzuweisung.
Schuld an diesem Konflikt tragen viele - nicht zuletzt auch geopolitische Interessen der Großmächte.

Bitte begrenzen wir uns in diesem Forum auf den Sport und insbesondere auf Eishockey.
Für andere Themen gibt es sicher kompetentere Foren.

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Holger13 (27.07.2014), schildi (04.08.2014)

1 384

Sonntag, 27. Juli 2014, 21:51

Liebe Eishockeyfreunde,
ich glaube, daß dieses und viele andere politische Themen nicht hier hin gehören.
Es gibt auch leider keine einfachen Antworten.
Sei es zum Thema Nahost oder auch zum Thema Ukraine. Die Liste liesse sich beliebig fortsetzen.
Das die BILD und auch viele andere Medien sehr undifferenziert berichten ist ja nix Neues.
Hierzu mal der Hinweis auf 'Das andere Jahrbuch 20xx' von Gerhard Wisnewski, welches zumindest einen Denkanstoß bzgl. der Informationsqualität div. Medien gibt.

Gerade auch zum Thema Israel hat es im vorletzten Stern einen sehr guten Artikel gegeben - ohne einseitige Schuldzuweisung.
Schuld an diesem Konflikt tragen viele - nicht zuletzt auch geopolitische Interessen der Großmächte.

Bitte begrenzen wir uns in diesem Forum auf den Sport und insbesondere auf Eishockey.
Für andere Themen gibt es sicher kompetentere Foren.
Was für ein Quark.
Genau für sowas gibt es ja Off Topic Bereiche.
Wer darauf keinen Bock hat, kann ja nur in DEG und Eishockey Bereiche schauen.
Ich bin froh, dass es sowas wie Meinungsfreiheit gibt.

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chriser (27.07.2014), canis-acre (27.07.2014), fliegenfänger (28.07.2014)

1 385

Montag, 28. Juli 2014, 09:12

Diese einseitige Berichterstattung bzgl. des Gaza Krieges ist sehr befremdlich. Israel bombt Schulen weg, ermordet Flüchtlinge und genießt bei den deutschen Medien völlige Narrenfreiheit, und die, die dem Thema kritisch begegnen, werden sofort als Antisemiten deklariert. Es lebe die Meinungsfreiheit in Deutschland.

Na wenn sich sofort irgendwo welche Grüppchen in die Öffentlichkeit stellen und Parolen brüllen die im 3. Reich modern waren, dann muss man sich nicht wundern das Deutschsprachige Länder immer noch mit argusaugen beäugt werden.
Genau so diese selten dämliche Aktion der Österreicher bei einem Testkick irgendeines Vereins gegen einen aus Israel, dort mit Hassparolen das Stadion zu behängen, den Platz zu Stürmen und die Israelischen Spieler anzugreifen :vogel:

Mal davon ab, warum genau sollen die Israelis jetzt wieder die alleinigen Bösen sein? Es waren die Palästinenser die die Waffenruhe oft genug gebrochen haben. Wie lange soll Israel sich denn die Raketen um die Ohren fliegen lassen? Wie soll Israel sich sonst Ihrer gegner entledigen wenn diese sich in Wohnhäusern und Schulen verstecken, um die Israelis bei gegenschlägen mehr als schlecht ausehen zu lassen.

Diese ganze anti-Israelische stimmung die momentan erzeugt wird, nimmt beängstigende ausmaße an!!!
Sicherlich sind die Israelis mit Ihren Siedlungen in Palästina auch nicht die unschuldslämmer!! Das ist ganz klar und steht nicht zur debatte!!
Aber muss man direkt Raketen abfeuern? Kann man sich nicht Diplomatisch dazu äussern, vielleicht auch bei Staaten die Israel dabei bremsen können wie Deutschland und die USA.
Nein, man markiert lieber auf dicke Hose, verkriecht sich in zivilen einrichtungen in der hoffnung das Ihnen dort nix passiert oder wenn dann das gemecker über Israel Weltweit riesig ist. Vorallem wenn man weiss das Israel keine Millitärische hilfe zu erwarten hat. Denn sonst hätte man direkt alle Arabischen Länder zum Feind!
D E G... I follow YOU!!!

1 386

Samstag, 9. August 2014, 13:16

...puh, muss zugeben dass ich mich bis vor ca. 2 Wochen nicht wirklich mit dem Thema ISIS in Syrien und im Irak beschäftigt habe. Aber nachdem hier in Herford Salafisten Jagd auf Jesiten gemacht haben (soweit ist es schon gekommen) und die USA gestern endlich mit Luftschlägen begonnen haben, habe ich mir letzte Nacht mal versucht ein Bild zu machen, anhand von Test-Auszügen, Dokumentationen, aber auch versucht an ISIS Twitter accounts zu gelangen, was natürlich nicht schwer fällt, was ich aber zutiefst bereue, denn was für Abscheulichkeiten dort veröffentlicht werden, ist nicht in Worte zu fassen.

Ich bin wirklich kein Freund von Krieg, diese Wahnsinnigen müssen gestoppt, bekämpft, vernichtet werden. Die gehen dort systematisch gg Jesiten, Kurden und Christen vor mit nur einem Ziel, diese Wort wörtlich abzuschlachten (sie machen nicht mal Halt vor Kinder) und ich verstehe nicht, wieso der Rest der Welt zuschaut. Mir ist schon klar dass die USA und der Rest der Nato diese scheisse mit zu verantworten haben (Waffenlieferung, Irak Krieg etc...), aber was dort unten zurzeit vorgeht, speziell diese Grausamkeit ist die Hölle.

Diese ISIS Terroristen müssen mit allen Mitteln bekämpft werden, die zur Verfügung stehen. Ich bezweifel allerdings, dass Bomben aus der Luft dafür ausreichen werden.

1 387

Samstag, 9. August 2014, 13:29

Was würdest du denn sonst als mögliche Alternative vorschlagen?
Das soll jetzt keine blöde Anmache meinerseits sein.
Ich habe habe abe keien Idee.
Einen Einsatz von Bodentruppen halte ich für nicht geeignet.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »AP69« (9. August 2014, 13:49)


1 388

Samstag, 9. August 2014, 14:20

Was würdest du denn sonst als mögliche Alternative vorschlagen?
Das soll jetzt keine blöde Anmache meinerseits sein.
Ich habe habe abe keien Idee.
Einen Einsatz von Bodentruppen halte ich für nicht geeignet.


Tja, keine Ahnung. Die Situation dort unten ist unglaublich kompliziert. Das Problem fängt ja schon bei Maliki ein. Der Typ ist korrupt, machtbesessen und hetzt gg die eigene Bevölkerung (Kurden). So ein Typ wird nie für Stabilität sorgen können, dementsprechend vertrauen ihm die USA und der Rest der westlichen Welt auch nicht. So einem Typen zu helfen fällt natürlich sehr sehr schwer, auf der anderen Seite steht dann aber halt das Leid der vielen Flüchtlinge und der Gefahr, dass die Situation dort unten endgültig außer Kontrolle gerät, wenn sie das nicht schon längst ist.

Problem ist halt, die USA sind nicht unschuldig an der Situation dort unten. Ob der Krieg gg Saddam richtig oder falsch war, darüber läßt sich streiten. Aber der zu frühe Truppenabzug (hatte Obama überhaupt eine Wahl? Seine Bevölkerung hat darauf gedrängt, die Jungs zurückzuholen) sowie die vielen endlosen Fehler / u.a. wurden viele Kommandeure von Saddams Armee einfach in die Wüste geschickt (!) haben dazu geführt, dass der Irak praktisch nicht mehr existiert, einzig auf der Landkarte gibt es ihn noch. Im Grunde hat Obama wenig zu verlieren, in eine neue Amtszeit kann er sowieso nicht mehr, er muss sich also keine Freunde machen, und die Republikaner hätte er auch auf seine Seite. Gegen Bodentruppen würde also wenig sprechen, wie die Bevölkerung dazu steht, ist natürlich wieder was ganz anderes.

Ich würd mir wünschen, dass die Weltgemeinschaft ein einziges verdammte mal zusammenhält. Wenn nicht gegen diese Wahnsinnigen, wann dann? Aber allein Europa steht dem Ukraine Konflikt ja schon komplett hilflos entgegen. Aus dieser Richtung darf man leider nichts erwarten, bleiben einzig die USA und China. Da sieht man mal, wie traurig es auf der Welt ausschaut.

Mein Schritt wäre, Bodentruppen rein und diese Terroristen bis auf den letzten jagen und vernichten, komplett. Nicht halbherzig, sondern konsequent auslöschen. Eine andere Sprache verstehen diese "Menschen" nicht. Dieses Vorhaben funktioniert aber nur, wenn wirklich zahlreiche Länder endlich mal zusammenhalten würden (sprich die gesamte Nato).

Der 2. Schritt wäre aufzudecken, wer alles hinter diesen ISIS Typen steckt. Nicht allein die CIA und der Mossad sind für deren Aufstieg verantwortlich, auch Länder wie Saudi Arabien (deutsche Panzer übrigens! / danke liebe Bundesregierung) oder Katar haben mächtig Dreck am Stecken. Wieso diese Länder weiterhin mit Sanfthandschuhen angepackt werden ist wirklich widerlich.

Aber naja, ich hab gut Reden und stehe nicht in der Verantwortung bzw. bin Politiker und muss in 1., 2., 3., 4. ... Linie Interessen von Lobbyisten befriedigen.

Ich persönlich habe keine Hoffnung, dass der Konflikt dort unten (ebenso im Gazastreifen) jemals gelöst werden wird, zu viele Menschen haben auch überhaupt kein Interesse daran, und die Waffenindustrie verdient blendend an diesen zahlreichen Konflikten.

1 389

Samstag, 9. August 2014, 14:36

Na vorallem deinem letzten Satz stimme ich leider vollstens zu. :(

1 390

Mittwoch, 7. Januar 2015, 13:46

Tote bei Attentat auf islamkritisches Satiremagazin in Paris


Solche Bilder passen aber so rein gar nicht in die Welt der Gutmenschen in diesem Land..., aber wahrscheinlich waren am Ende die Journalisten selber Schuld, sie hätten ja damals nicht die Mohammed Karikaturen veröffentlichen müssen.

Ich hoffe die Polizei fängt dieses Pack und schickt sie in ihr "Paradies".

1 391

Mittwoch, 7. Januar 2015, 14:01

Was hat das mit Gutmenschen zu tun? Das ist ein Terrorakt.
Aber kannst dich ja #pegida anschließen die werden versuchen sämtliche Muslime der Welt dafür verantwortlich zu machen.

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Jürgen1962 (07.01.2015), caipirinha (07.01.2015), andy_niven (07.01.2015), Pens66 (07.01.2015), Sgt. D (07.01.2015), fliegenfänger (07.01.2015)

1 392

Mittwoch, 7. Januar 2015, 17:29

Was hat das mit Gutmenschen zu tun? Das ist ein Terrorakt.
Aber kannst dich ja #pegida anschließen die werden versuchen sämtliche Muslime der Welt dafür verantwortlich zu machen.


Sämtliche Ölaugen müssen damit nicht gemeint sein ,aber ein paar sollte es definitv treffen ,weil genau diese Paar genug Kohle und Intelligenz haben immer noch einigen Schwachkopfen die Story von den 100 Jungfrauen zu verklickern.
Und nein ich kann mit der Argumentation dieser Pegida absolut nichts anfangen ,habe aber dennoch meine eigene Meinung.
Zum Mythos wird dieser Sport so leider nicht mehr.TRAURIG

1 393

Mittwoch, 7. Januar 2015, 17:32

Was hat das mit Gutmenschen zu tun? Das ist ein Terrorakt.
Aber kannst dich ja #pegida anschließen die werden versuchen sämtliche Muslime der Welt dafür verantwortlich zu machen.


Danke !!
BTW : Wieviele Morde sind heute wohl weltweit von "Christen" begangen worden ?

1 394

Mittwoch, 7. Januar 2015, 19:48

Was hat das mit Gutmenschen zu tun? Das ist ein Terrorakt.
Aber kannst dich ja #pegida anschließen die werden versuchen sämtliche Muslime der Welt dafür verantwortlich zu machen.


Schade, Thema gänzlich verfehlt.

1 395

Mittwoch, 7. Januar 2015, 20:25

Was hat das mit Gutmenschen zu tun? Das ist ein Terrorakt.
Aber kannst dich ja #pegida anschließen die werden versuchen sämtliche Muslime der Welt dafür verantwortlich zu machen.


Schade, Thema gänzlich verfehlt.


Sehe ich anders.

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Jürgen1962 (08.01.2015)

1 396

Mittwoch, 7. Januar 2015, 20:54

Was hat das mit Gutmenschen zu tun? Das ist ein Terrorakt.
Aber kannst dich ja #pegida anschließen die werden versuchen sämtliche Muslime der Welt dafür verantwortlich zu machen.


Schade, Thema gänzlich verfehlt.


Sehe ich anders.


Ich habe nicht das geringste Problem mit dem Islam, bzw. ist dieser mir genau so scheiss egal wie die evangelische oder katholische Kirche. Religion braucht diese Welt nicht, Religion steht nur oft im Wege oder wird dafür benutzt, seine eigenen Interessen durchzusetzen, notfalls mit Waffengewalt. Aber um zum Thema zu kommen: Wieso wird das Thema Islam oder Islamismus so dermaßen krank in Deutschland tabuisiert?

Ich halte im Grunde wenig von Pegida, auf der anderen Seite jucken die Leute mich aber auch nicht bzw. habe ich die Hoffnung, dass endlich mal eine offene Diskussion über Themen ausgetragen werden, die danach schreien, Stichwort Asylpolitik. Die Politik hat kein Konzept und kein Geld, spricht aber pausenlos davon, man müsse helfen. Ich bin dabei und empfange gerade jeden Flüchtling aus Syrien, Irak oder Afrika mit offenen Armen..., nur wie geht es mit diesen Menschen weiter, wenn sie hier sind? Sie brauchen Betreuung, müssen in ihrem neuen Leben enorme Unterstützung erfahren (Kultur, Deutschkurse pp.)..., wieso ist kein Politiker in der Lage, sich diesem Thema offen zu stellen? Nein, es wird tot geschwiegen bis zum erbrechen.

Auch son Punkt, wo ich nur noch den Kopf schütteln kann ist die im Raum stehende Frage, ob wir vor einem Kampf der Kulturen stehen würden. Wir stecken längst drin, denn nichts anderes herrscht bereits in Ländern wie in Syrien, der Türkei, dem Irak, Israel oder auch in Europa. Die Front National wird dass Massaker von heute zu nutzen wissen und mächtiger denn je in Frankreich werden, auf der anderen Seite will ich es mir gar nicht ausmalen, wie viele Kriegsverbrecher aus Syrien und dem Irak in Deutschland heute hellhörig nach Paris geschaut und gesehen haben, was möglich ist um ein ganzes Land in eine Art Schockstarre zu verwandeln.

Auch der Umgang mit Pegida, egal was fürn Haufen das ist, missfällt mir. Anstatt man diese Gruppe ernst nimmt oder sich selber mal hinterfragt, woher die denn plötzlich alle kommen, werden sie als Rechtsradikale verurteilt und sieht das Thema als beendet an. Sorry, aber das ist eine Diskussionskultur für die Tonne. Ähnlich verhielt es sich auch mit den seinerzeitigen Bombenteppichen auf Gaza. Auch dieses Thema wurde von der Politik auch leider auch von der Presse nahezu totgeschwiegen und da frage ich mich, was eigentlich so unheimlich in einem Land falsch läuft, in dem es die Meinungsfreiheit geben soll. Werden klebrige Themen angeschnitten, unbequeme Fragen aufgeworfen, bekommen man entweder sofort die Nazikeule an den Hals geworfen oder wird als Spinner verurteilt. Manche Themen dürfen einfach nicht berührt werden.

Aber wehe es marschieren plötzlich tausende von "Wutbürgern (schreckliches Wort, aber wohl politisch korrekt) auf die Straßen, dann kann sich keiner erklären, wie das passieren konnte.

Darum geht es mir, es wird mir in Deutschland viel zu viel tabuisiert, von einem "offenen" Deutschland sehe ich in diesen Tagen wenig und unsere Politik und die Gesellschaft sollte beten, dass sich dieses nicht irgendwann einmal rächt.

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bergischerloewe (09.01.2015)

1 397

Donnerstag, 8. Januar 2015, 06:06



Ich habe nicht das geringste Problem mit dem Islam, bzw. ist dieser mir genau so scheiss egal wie die evangelische oder katholische Kirche. Religion braucht diese Welt nicht, Religion steht nur oft im Wege oder wird dafür benutzt, seine eigenen Interessen durchzusetzen, notfalls mit Waffengewalt. Aber um zum Thema zu kommen: Wieso wird das Thema Islam oder Islamismus so dermaßen krank in Deutschland tabuisiert?

Ich halte im Grunde wenig von Pegida, auf der anderen Seite jucken die Leute mich aber auch nicht bzw. habe ich die Hoffnung, dass endlich mal eine offene Diskussion über Themen ausgetragen werden, die danach schreien, Stichwort Asylpolitik. Die Politik hat kein Konzept und kein Geld, spricht aber pausenlos davon, man müsse helfen. Ich bin dabei und empfange gerade jeden Flüchtling aus Syrien, Irak oder Afrika mit offenen Armen..., nur wie geht es mit diesen Menschen weiter, wenn sie hier sind? Sie brauchen Betreuung, müssen in ihrem neuen Leben enorme Unterstützung erfahren (Kultur, Deutschkurse pp.)..., wieso ist kein Politiker in der Lage, sich diesem Thema offen zu stellen? Nein, es wird tot geschwiegen bis zum erbrechen.

Auch son Punkt, wo ich nur noch den Kopf schütteln kann ist die im Raum stehende Frage, ob wir vor einem Kampf der Kulturen stehen würden. Wir stecken längst drin, denn nichts anderes herrscht bereits in Ländern wie in Syrien, der Türkei, dem Irak, Israel oder auch in Europa. Die Front National wird dass Massaker von heute zu nutzen wissen und mächtiger denn je in Frankreich werden, auf der anderen Seite will ich es mir gar nicht ausmalen, wie viele Kriegsverbrecher aus Syrien und dem Irak in Deutschland heute hellhörig nach Paris geschaut und gesehen haben, was möglich ist um ein ganzes Land in eine Art Schockstarre zu verwandeln.

Auch der Umgang mit Pegida, egal was fürn Haufen das ist, missfällt mir. Anstatt man diese Gruppe ernst nimmt oder sich selber mal hinterfragt, woher die denn plötzlich alle kommen, werden sie als Rechtsradikale verurteilt und sieht das Thema als beendet an. Sorry, aber das ist eine Diskussionskultur für die Tonne. Ähnlich verhielt es sich auch mit den seinerzeitigen Bombenteppichen auf Gaza. Auch dieses Thema wurde von der Politik auch leider auch von der Presse nahezu totgeschwiegen und da frage ich mich, was eigentlich so unheimlich in einem Land falsch läuft, in dem es die Meinungsfreiheit geben soll. Werden klebrige Themen angeschnitten, unbequeme Fragen aufgeworfen, bekommen man entweder sofort die Nazikeule an den Hals geworfen oder wird als Spinner verurteilt. Manche Themen dürfen einfach nicht berührt werden.

Aber wehe es marschieren plötzlich tausende von "Wutbürgern (schreckliches Wort, aber wohl politisch korrekt) auf die Straßen, dann kann sich keiner erklären, wie das passieren konnte.

Darum geht es mir, es wird mir in Deutschland viel zu viel tabuisiert, von einem "offenen" Deutschland sehe ich in diesen Tagen wenig und unsere Politik und die Gesellschaft sollte beten, dass sich dieses nicht irgendwann einmal rächt.


Im Kern gebe ich dir recht. Nur sieht die Realität in Bezug auf Pegida ja leider anders aus als von dir dargestellt.
Hier wird ja gar keine Gesprächsbasis von seiten Pegidas gezeigt. Denn dafür benötigt es ein Mindestmaß an Grundkenntnissen der Materie und bei dem ein oder anderen auch ein Mindestmaß an Intelligenz. Beides ist leider nur rudimentär vorhanden.

Mit wem willst du denn auf seiten der Pegida-Organisatoren reden: Lutz Bachmann, einem ideologischen Brandstifter mit krimineller Karriere? Melanie Dittmer, einer bekennenden Nazi-Frontfrau und Holocaust-Leugnerin oder dem neuen Pressesprecher von Dügida, Sebastian Nobile, einem ehemaligen Mitglied der German Defence League, der sich selbst als Italonazi bezeichnet?

Sind das die Leute, mit denen wir in diesem Land über unsere Zukunft verhandeln wollen?

Ich habe überhaupt kein Problem damit, mit Menschen über eine Optimierung deutscher Asylpolitik zu diskutieren. Hier herrscht sicherlich ein erhebliches Verbesserungspotential. Dann müssen wir aber bei den Fakten bleiben und nicht nur Blödsinn schreien.
Die gesamte Argumenatation von Pegida & Co. reicht doch derzeit maximal für www.weltverschwoerung.de. Ich muss mir keine Diskussion mit irgendwelchen Mitläufern unter den Schlagworten "Bilderberger, Rothschilds und Zionismus" antun. Das können die Aluhut-Träger mal schön jeden Montag Abend in Dresden unter sich ausmachen. :winken:

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Jürgen1962 (08.01.2015), BOUDREAUX (08.01.2015), Sgt. D (08.01.2015)

1 398

Donnerstag, 8. Januar 2015, 09:25



Ich habe nicht das geringste Problem mit dem Islam, bzw. ist dieser mir genau so scheiss egal wie die evangelische oder katholische Kirche. Religion braucht diese Welt nicht, Religion steht nur oft im Wege oder wird dafür benutzt, seine eigenen Interessen durchzusetzen, notfalls mit Waffengewalt. Aber um zum Thema zu kommen: Wieso wird das Thema Islam oder Islamismus so dermaßen krank in Deutschland tabuisiert?

Ich halte im Grunde wenig von Pegida, auf der anderen Seite jucken die Leute mich aber auch nicht bzw. habe ich die Hoffnung, dass endlich mal eine offene Diskussion über Themen ausgetragen werden, die danach schreien, Stichwort Asylpolitik. Die Politik hat kein Konzept und kein Geld, spricht aber pausenlos davon, man müsse helfen. Ich bin dabei und empfange gerade jeden Flüchtling aus Syrien, Irak oder Afrika mit offenen Armen..., nur wie geht es mit diesen Menschen weiter, wenn sie hier sind? Sie brauchen Betreuung, müssen in ihrem neuen Leben enorme Unterstützung erfahren (Kultur, Deutschkurse pp.)..., wieso ist kein Politiker in der Lage, sich diesem Thema offen zu stellen? Nein, es wird tot geschwiegen bis zum erbrechen.

Auch son Punkt, wo ich nur noch den Kopf schütteln kann ist die im Raum stehende Frage, ob wir vor einem Kampf der Kulturen stehen würden. Wir stecken längst drin, denn nichts anderes herrscht bereits in Ländern wie in Syrien, der Türkei, dem Irak, Israel oder auch in Europa. Die Front National wird dass Massaker von heute zu nutzen wissen und mächtiger denn je in Frankreich werden, auf der anderen Seite will ich es mir gar nicht ausmalen, wie viele Kriegsverbrecher aus Syrien und dem Irak in Deutschland heute hellhörig nach Paris geschaut und gesehen haben, was möglich ist um ein ganzes Land in eine Art Schockstarre zu verwandeln.

Auch der Umgang mit Pegida, egal was fürn Haufen das ist, missfällt mir. Anstatt man diese Gruppe ernst nimmt oder sich selber mal hinterfragt, woher die denn plötzlich alle kommen, werden sie als Rechtsradikale verurteilt und sieht das Thema als beendet an. Sorry, aber das ist eine Diskussionskultur für die Tonne. Ähnlich verhielt es sich auch mit den seinerzeitigen Bombenteppichen auf Gaza. Auch dieses Thema wurde von der Politik auch leider auch von der Presse nahezu totgeschwiegen und da frage ich mich, was eigentlich so unheimlich in einem Land falsch läuft, in dem es die Meinungsfreiheit geben soll. Werden klebrige Themen angeschnitten, unbequeme Fragen aufgeworfen, bekommen man entweder sofort die Nazikeule an den Hals geworfen oder wird als Spinner verurteilt. Manche Themen dürfen einfach nicht berührt werden.

Aber wehe es marschieren plötzlich tausende von "Wutbürgern (schreckliches Wort, aber wohl politisch korrekt) auf die Straßen, dann kann sich keiner erklären, wie das passieren konnte.

Darum geht es mir, es wird mir in Deutschland viel zu viel tabuisiert, von einem "offenen" Deutschland sehe ich in diesen Tagen wenig und unsere Politik und die Gesellschaft sollte beten, dass sich dieses nicht irgendwann einmal rächt.


Im Kern gebe ich dir recht. Nur sieht die Realität in Bezug auf Pegida ja leider anders aus als von dir dargestellt.
Hier wird ja gar keine Gesprächsbasis von seiten Pegidas gezeigt. Denn dafür benötigt es ein Mindestmaß an Grundkenntnissen der Materie und bei dem ein oder anderen auch ein Mindestmaß an Intelligenz. Beides ist leider nur rudimentär vorhanden.

Mit wem willst du denn auf seiten der Pegida-Organisatoren reden: Lutz Bachmann, einem ideologischen Brandstifter mit krimineller Karriere? Melanie Dittmer, einer bekennenden Nazi-Frontfrau und Holocaust-Leugnerin oder dem neuen Pressesprecher von Dügida, Sebastian Nobile, einem ehemaligen Mitglied der German Defence League, der sich selbst als Italonazi bezeichnet?


Da gebe ich dir Recht und diesbezüglich hab ich mich auch etwas unglücklich ausgedrückt, mir gehts nur darum, dass sich die Politik die Frage stellen muss, wieso diese Gruppe so einen Zulauf genießt anstatt viele tausend Menschen einfach in die rechte Ecke zu stellen. Das ist mir schlichtweg zu einfach und führt zu keinem Ergebnis. Es bedarf also der öffentlichen Ursachenforschung wieso das Thema Islam in Deutschland ein solch gewaltiges Thema ist bzw. überhaupt werden konnte. Aber anstatt sich Themen wie diesen zu stellen, wird sich allein darauf beschränkt, neue Schimpfwörter für die AfD oder Pegida zu erfinden. Mir möge bitte jemand erklären, in wie weit Aktionen wie diese hilfreich sind.

Ebenso bedarf es der Erklärung, wieso öffentlich gegen Pegida demonstriert wird (was ich für richtig halte, denn so entsteht erst eine Diskussion hierüber), gleichzeitig aber vor der wachsenden Gefahr des Salafismus keiner dieser Bürger auf die Straße geht (wo bleiben denn hier die Grünen oder Linken, sie nehmen doch sonst jeden Anlass dazu, Lichterketten abzuhalten). Wozu der Salafismus in der Lage ist, verdeutlicht der Vernichtungskrieg des IS in Syrien u. im Irak nur zu gut. Dieses verdammt gefährliche Thema wird mir viel zu sehr tot geschwiegen. Aber solange Leute wie Pierre Vogel öffentlich in div. Talk Shows für ihren menschenverachtenden Glauben werben dürfen und können, so lange darf man sich nicht wundern, weshalb junge Menschen es so interessant finden, nach Syrien zu fliegen um dort Dschihad zu spielen. Um den Islamismus zu bekämpfen reicht es nicht aus, allein die Amerikaner, Franzosen und Briten in den Irak zu schicken. Den Islamismus haben wir auch vor der eigenen Haustür, aber unsere Behörden sind hifl- u. machtlos.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Foppa« (8. Januar 2015, 09:38)


1 399

Donnerstag, 8. Januar 2015, 11:15


Da gebe ich dir Recht und diesbezüglich hab ich mich auch etwas unglücklich ausgedrückt, mir gehts nur darum, dass sich die Politik die Frage stellen muss, wieso diese Gruppe so einen Zulauf genießt anstatt viele tausend Menschen einfach in die rechte Ecke zu stellen. Das ist mir schlichtweg zu einfach und führt zu keinem Ergebnis. Es bedarf also der öffentlichen Ursachenforschung wieso das Thema Islam in Deutschland ein solch gewaltiges Thema ist bzw. überhaupt werden konnte. Aber anstatt sich Themen wie diesen zu stellen, wird sich allein darauf beschränkt, neue Schimpfwörter für die AfD oder Pegida zu erfinden. Mir möge bitte jemand erklären, in wie weit Aktionen wie diese hilfreich sind.


Hat diese Gruppierung wirklich soviel Zulauf? Ausser in Dresden ist Pegida bisher in fast allen Städten vor die Wand gelaufen. Und Dresden ist wohl eher ein Menthalitätsproblem in Sachsen. Denn wenn ich die Äusserungen der sogenannten Wutbürger in Dresden jeden Montag höre, dann hat das wenig mit dem Islam als mit dem persönlichen Scheitern im Leben zu tun. Die einen schreien, die "Asylanten nehmen uns die Arbeizsplätze weg" (trotz Arbeitsverbot für Asylanten!!!) und die anderen schreien, die kommen nur hier hin um Sozialleistungen zu schmarotzen. Ja was denn nun? Arbeiten oder soziale Hängematte?
Scheinbar braucht ein Teil der Dresdner einfach einen Sündenbock für das eigene Versagen. Da ist man im Rest der Republik schon etwas weiter.


Ebenso bedarf es der Erklärung, wieso öffentlich gegen Pegida demonstriert wird (was ich für richtig halte, denn so entsteht erst eine Diskussion hierüber), gleichzeitig aber vor der wachsenden Gefahr des Salafismus keiner dieser Bürger auf die Straße geht (wo bleiben denn hier die Grünen oder Linken, sie nehmen doch sonst jeden Anlass dazu, Lichterketten abzuhalten). Wozu der Salafismus in der Lage ist, verdeutlicht der Vernichtungskrieg des IS in Syrien u. im Irak nur zu gut. Dieses verdammt gefährliche Thema wird mir viel zu sehr tot geschwiegen. Aber solange Leute wie Pierre Vogel öffentlich in div. Talk Shows für ihren menschenverachtenden Glauben werben dürfen und können, so lange darf man sich nicht wundern, weshalb junge Menschen es so interessant finden, nach Syrien zu fliegen um dort Dschihad zu spielen. Um den Islamismus zu bekämpfen reicht es nicht aus, allein die Amerikaner, Franzosen und Briten in den Irak zu schicken. Den Islamismus haben wir auch vor der eigenen Haustür, aber unsere Behörden sind hifl- u. machtlos.


Ich geb dir recht, das man die Salafisten im Auge behalten muss. Aber tut man das nicht? Keine Ahnung was der Verfassungsschutz und die anderen Bundesbehörden bei dem Thema machen. Ich bin mir sicher, Pegida weiss das auch nicht.
Mir wird diese Salafistennummer einfach viel zu hoch aufgehängt. Es gibt laut VS 4.000 bis 5.000 Salafisten in Deutschland. Bisher gab es keine nachgewiesenen Tötungsdelikte in Deutschland durch Salafismus begründet.
Gleichzeitig gibt es lt. VS ca. 85.000 NeoNationalisten und nachgewiesene 189 Tötungsdelikte durch rechte Gewalt in den vergangenen 25 Jahren.
Es gibt auch lt. BKA ca. 60.000 Satanisten in Deutschland, deren Szene in den vergangenen 20 Jahren 16 Tötungsdelikte nachgewiesen wurde.
Von 165.000 registrierten Zeugen Jehovas wollen wir mal gar nicht anfangen... :D ;)

Haben wir also nicht ganz andere Beweggründe um auf die Strasse zu gehen?
Für mich wird hier seitens Pegida & AfD ein Stellvertreterkrieg geführt um mit den Ängsten der Leute ihre perfiden politischen Ziele zu verfolgen.

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Jürgen1962 (08.01.2015), Sgt. D (08.01.2015)