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Mittwoch, 6. September 2017, 18:09

Petition und You Tube Kanal zum Thema Auf- und Abstieg

Hallo zusammen,

am Freitag heißt es "endlich wieder EIshockey" :-)
Schnell ist dabei vergessen, dass wir in Bezug auf den Auf- und Abstieg mal wieder vertröstet worden sind und dann ist es meist erst wieder nach der Saison ein Thema.
Auf dem Papier ist seit geraumer Zeit ja auch schon alles geregelt aber die Umsetzung, naja ...

Nachfolgend ein Link zu einer Petition die dafür sorge tragen soll, dass der Druck auch während der Saison aus Richtung Fans in Richtung aller Geschäftsführer und Gesellschafter der DEL und DEL2 erhalten bleibt. www.openpetition.de/!aufundabstieg

Einfach mal durchlesen und wenn es passt unterschreiben.
Übrigens die Petition wird anders wie vergangene Petitionen aus der Vergangenheit definitiv an die Verantwortlichen auch übergeben und wandelt sich am Schluss nicht nur in eine "Internetleiche"

Unterstützend dazu außerdem auch ein You Tube Kanal zum Thema:[url]https://www.youtube.com/channel/UCsUqSf9V1KUMr9l0VWfqDNw[/url]

Bis hierher nun also Infos. Nun aber zu dem eigentlichen Grund warum ich hier im Forum schreibe.

Mich würde interessieren welche Ideen ihr habt wie man während der Saison das Thema "Fans wollen den Auf- und Abstieg endlich umgesetzt haben" in die Stadien tragen kann. Ich würde mich über die eine oder andere Anregung freuen.

mit sportlichen Gruß
DEGSchlumpf

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Mittwoch, 6. September 2017, 18:40

Es fällt mir ziemlich schwer, solch eine Petition zu unterschreiben geschweige denn zu teilen. Wenn ich die ersten drei Absätze zusammenfasse, dann muss man sich doch eingestehen, daß die Forderung schon erfüllt wurde. Es existiert doch ein gemeinsamer Vertrag, der den sportlichen Auf- und Abstieg zwischen den beiden Spielbetriebsgesellschaften regelt. Insofern ist die gemeinsame Umsetzung bereits erfüllt. Mann könnte vielleicht fordern, daß die ESBG endlich mal ihre Hausaufgaben macht. Das wäre dann allerdings ein anderes Thema.

Zur Forderung der Transparenz dürfte schwerlich eine wunschgemäße Umsetzung durchzusetzen sein, denn durch die Vereinbarung sind Dinge betroffen, die die Gesellschafterverträge betreffen. Das diese Forderung demnach nicht umgesetzt werden kann, müsste eigentlich jedem einleuchten. Ebenso kann es nicht im Sinne der Transparenz sein, daß die DEL bzw. DEL2 den Standort an den Pranger stellt, der es schlussendlich verbockt hat. Der Standort würde sicherlich enorme Probleme bekommen, wie er sich künftig darstellen wird.

Zum letzten Absatz muss ich schon wirklich schmunzeln. Wenn man sich die Teuerungsrate der Eintrittspreise der letzten 40 Jahre anschaut im Vergleich zu den sonstigen Lebenshaltungskosten, dann muss man das doch als ziemlich moderat betrachten. Hier wäre also noch deutlicher Spielraum. Und leider ist es so, daß Firmen nicht gezwungen werden können, Standorte zu sponsorn. Wer sich mal mit den Schwierigkeiten zu diesem Thema auseinandersetzt dürfte ziemlich erschrocken sein, wie es sich tatsächlich verhält. Wer das als Forderung zur Finanzierung des eigenen Hobbys deklariert, der hat schlichtweg keine Ahnung, wieviel Eishockey heute kostet.

Und zum Schluss zum Thema "Forderung" im Speziellen nur noch soviel, daß Nichterfüllung von Forderungen immer auch mit Konsequenzen zu tun hat. Hierüber wird mit keiner Silbe erwähnt, an welche Konsequenzen man so denkt. Banner hochhalten? Mit den Schlüsseln klingeln? Nicht mehr zum Eishockey gehen?

Horst

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3

Mittwoch, 6. September 2017, 23:45

Ausserdem ist mir völlig egal ob einer von der 2.Liga hoch kommt oder nicht.Die in Frage kommenden Mannschaften lösen bei mir jetzt keine großen Emotionen aus.Und die Mannschaften,die ich gerne in der DEL hätte,können es sich nicht leisten.Wenn ich lese,dass Riessersee sich beworben hat,kann ich nur laut lachen.Die sind mit ihren 1500 Zuschauern doch froh,wenn sie den Etat für die DEL 2 zusammen bekommen.Nicht das hier ein falscher Eindruck entsteht,ich mag Garmisch,bin sogar Mitglied da,aber DEL ? Nie und nimmer.Ich behaupte mal,dass nicht einer aus der DEL 2 die wirtschaftlichen Voraussetzungen hat um in der DEL um den 10.Platz mitspielen zu können.Ein kurzzeitiger Höhenflug,auf Grund großzugig ausgelegter Einbürgerungspraxis,mag mal drin sein.Aber auf Dauer.....never ever.
Ich bin schon zufrieden,wenn die Wackelkandidaten der DEL nicht raus fallen.Und da zähle ich uns durchaus noch dazu. ;( Und dann über Auf-und Abstieg zu reden halte ich für mehr als gewagt.Meine Meinung.

4

Donnerstag, 7. September 2017, 06:47

Die erste(n Voraussetzung(en) für einen Auf- und Abstieg wären eine einheitliche Ausländerregelung in beiden Ligen und vor Allem "gesunde" wirtschaftliche Voraussetzungen.
Beides wird in absehbarer Zeit nicht bis gar nicht passieren.
Ich hab auch keine Lust auf ein Jahr Heilbronn in der DEL und dann sind sie ganz weg.

5

Montag, 11. September 2017, 07:22

Auf dem Papier umgesetzt ist nicht umgesetzt.

Hallo Jürgen1962.
Du hast recht es ist alles auf dem Papier umgesetzt. Aber in real werden wir immer weiter vertröstet. Daher fordert die Petition die reale Umsetzung dessen was auf dem Papier geregelt ist. Das vertrösten muss ein Ende haben. Denn das ist aktuell die Realität, irgendwelche herbeigezogenen Gründe warum es dann doch wieder nicht klappt. Die Petition soll den Druck aufrecht erhalten auf die Verantwortlichen der DEL und DEL2 das sie auch umsetzen und nicht nur auf Papier niederschreiben. In den vergangenen Jahren ist das Thema leider nur in der Sommerpause eines, dann legen sich die offiziellen während der Saison zurück und in der Pause heißt es dann "nächstes Jahr" Daher ist es wichtig als Fan während der Saison zu zeigen, dass es nicht vergessen ist was auf dem Papier steht. Machen wir es den offiziellen doch nicht so einfach in jeder Sommerpause nur zu sagen "nächstes" Jahr.

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6

Montag, 11. September 2017, 13:33

Hallo DEGSchlumpf,

ich bin mir ziemlich sicher, daß auch die DEL die reale Umsetzung der in der Vereinbarung geforderten Kriterien fordert.

Kannst Du mir vielleicht erklären, welche Gründe seitens der DEL "herbeigezogen" wurden, die gegen die gültige Vereinbarung sprechen?
Kann es sein, daß gar keine Gründe "herbeigezogen" werden mussten, weil schlichtweg die vereinbarten Kriterien nicht geliefert wurden?

Es mag hierüber unterschiedliche Auffassungen geben, nicht umsonst trifft man sich vor dem Schiedsgericht, aber die unter Umständen nicht gelieferten Vereinbarungen sollte man im Vorfeld nicht als herbeigezogene Gründe deklarieren.

Übrigens haben sich die Verantwortlichen im vergangenen Jahr nicht einfach zurückgelehnt, sondern die ESBG hat schlichtweg die Kriterien nicht erfüllt.

Und dann musst Du mir einmal erklären, welcher "Druck" aufrechterhalten werden muss. Ich bin mir ziemlich sicher, daß die Art uns Weise einer solchen Petition nicht einmal sonderlich zur Kenntnis genommen wird. Warum auch. Übrigens lassen sich nur diejenigen vertrösten, die sich vertrösten lassen.

7

Mittwoch, 13. September 2017, 20:50

Hallo Jürgen1962:

Als erstes die Info, dass auf einige berechtigte Hinweise ( auch deinen ) folgender Passus ergänzend in die Petition eingefügt wurde:

Zitat


"Auf dem Papier ist das Thema bereits geregelt, dies ist nicht
genug. Es muss in die Praxis umgesetzt werden ! "


Ich danke vor allem Dir, dass Du so klar auf das fehlen hingewiesen hast und das durch dieses fehlen Unverständnis entsteht.

Nun zu dem Wort herbeigezogen. Aus dem Ursprung "Etwas herbei ziehen".

Wenn nun das letzte scheitern begründet wird mit einem Inhalt der vorher den Fans nicht bekannt war, dann ist dies objektiv, aus der Unkenntnis heraus, aus meiner und sicher und aus vielen Fan Ansichten, ein herbei ziehen eines Themas (Grundes).

Ich stelle fest, dass dieses Wort bei Dir mit einer negativen Eingebung verknüpft ist und vermute die Bezeichnung ist bei Dir geprägt durch ein Paradigma.
Hier mag es bei uns beiden unterschiedliche Auffassungen zu geben. Das Wort herbeiziehen ist für mich nicht negativ verknüpft und damit auch nicht in meinem letzten Beitrag gemeint. Als Beispiel: Wenn ich einen Duden herbeiziehe um ein Wort nachzuschlagen, dann ist das auch nicht negativ. Was ich negativ finde ist das vertrösten selber. Und hier bin ich absolut deiner Meinung, wenn Du schreibst:

Zitat

Übrigens lassen sich nur diejenigen vertrösten, die sich vertrösten lassen.
Die welche unterschreiben gehören eben zu denen welche sich nicht vertrösten lassen. Das es mehr werden darum werbe ich. In diesem Sinne , mit sportlichen Gruß DEGSchlumpf

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DEGSchlumpf« (14. September 2017, 07:52)


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Donnerstag, 14. September 2017, 12:01

Zum Thema herbeiziehen folgendes. Herbeiziehen kann ich ja nur dann etwas, wenn es vorher "nicht auf dem Tisch" gelegen hat. Gründe herbeiziehen, zumal verstärkt durch "irgendwelche" belegt die Sache dann natürlich negativ, weil es Gründe wären, die sich aus der getroffenene Vereinbarung nicht ergeben. Das muss man dann schon einmal im Kontext sehen, wie es formuliert wurde, zumal durch diese Formulierung sicherlich eine gewollte Tendenz der Schuldzuweisung auszumachen ist.

Erschwerend kommt natürlich hinzu, daß in der Tat der gemeine Fan im unklaren gelassen wurde. Hier obliegt es allerdings nicht der DEL, ein Versäumnis zu benennen und somit u.U. einen Gesellschafter der ESBG ans Kreuz zu nageln. Die ESBG wiederum hat nichts unternommen, klar und deutlich zu kommunizieren, daß der Grund nicht außerhalb der bekannten Kriterien zu suchen ist.
Ist Dir eigentlich aufgefallen, daß von Seiten der DEL nach der Pressemitteilung lediglich noch der Herr Brück aus Iserlohn einen kleinen Brocken hierzu verlautbaren ließ?

Die ESBG redet und schreibt in einer Tour, meist allerdings am Thema vorbei. Übrigens liegt die Verzögerung des Schiedsverfahren in der Handlungsweise der ESBG. Aber diese hat es natürlich nicht verstanden und auch der ESBG-GF gefällt die Rolle, daß der Schwarze Peter dort liegt, wo ihn der gemeine Fan vermutet, natürlich aus Unkenntnis.