Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Neunzehn35. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

6 401

Donnerstag, 12. Februar 2009, 12:54

Zitat

Original von Headhunter
:sleep:

Dir ist aber schon klar, dass diese 10 Verteidiger und 17 Spieler Spieler der Oberligareserve beinhalten, ja?

Berlins Verteidigung besteht in erster Linie aus Quint, Regehr, Roach, Hördler, Baxmann, Smith, Kramer, wobei ein gewisser Norman Martens (der mir allerdings nichts sagt) und Stürmer Constantin Braun während der Verletzung von Brandon Smith einsprangen. Inkl. Martens sind es also 7 Verteidiger, Bielke, Hanusch, Mangold und Stein sind eben in allererster Linie Oberliga-Spieler.

Bei den Stürmern sieht es ähnlich aus. Der Stamm besteht aus Walker, Pederson, Beaufait, Ustorf, Busch, C.Braun, Robinson, Felski, Mulock, A.Weiß, D.Weiß und Rankel.

Das sind 12 Stürmer. Zwar haben junge Spieler immer mal wieder reinschnuppern dürfen, aber egal, ob Pohl, Oblinger, Swärd oder L.Braun - es sind eben DNL- oder Oberligaspieler.

Wenn Du Dir den bei der DEL hinterlegten DEG-Kader einmal ansiehst, wirst Du feststellen, dass das Papier auf Düsseldorfer Seite ebenso geduldig ist, wie es das auch Berliner Seite. Laut offzizieller Kaderliste gehören schließlich auch Björn Linda, Sebastian May, Dennis Fischbuch, Christian Gries, Thorsten Gries, Roberto Maiellaro, Jan Pfennings und Nicolas Turnwald zum DEL-Kader.

Der Unterschied zwischen Berlin und Düsseldorf ist also gar nicht Modellbedingt, sondern ideeller Natur. Während man in Berlin Wert auf eine Oberligamannschaft legt, um bei Bedarf relativ bedenkenlos nachlegen zu können und den Spielern Vertrauen schenkt, gibt es bei der DEG ein Regionalligateam, aus dessen Team man keinem Spieler das Vertrauen schenkt.

Das aber hat nicht unbedingt etwas mit Bezahlbarkeit zu tun, sondern vielmehr damit, dass man offensichtlich gar nicht auf deutsche Spieler setzen möchte. Das Berliner Oberliga-Team wird auf dem Personalsektor wohl nicht wesentlich teurer sein, als es das Regionalliga-Team der DEG ist. Einzig die in der Oberliga deutlich höheren Reisekosten dürften einen sichtbaren Unterschied auf der Kostenseite beider Clubs bewirken.

Bedenkt man aber, welch enormen Gewinn die Berliner durch die Oberligamannschaft einfahren konnten, allein auf dem Imagesektor, rechtfertigt es diese Ausgaben allemal. Und Worte wie "nicht bezahlbar" sind in diesem Zusammenhang völliger Blödsinn.


Alles richtig, allerdings muss man sagen, dass es in Berlin aber eben auch in schöner Regelmäßigkeit Leute aus dem Unterbau in die Stammmannschaft schaffen. Aus dem aktuellen Kader entstammen Braun, Busch, A. und D. Weiß, Hördler und Baxmann zumindest dem Oberliga-Kader der Eisbären (teilweise wurden sie auch in der Jugend in Berlin ausgebildet).

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Basti« (12. Februar 2009, 14:25)


6 402

Donnerstag, 12. Februar 2009, 13:28

Zitat

Original von 42
Ich für meinen Teil kann absolut nichts mit einem Tutschek, Kaufmann oder Holland im speziellen anfangen, das sind für mich auswechselbare Ausländer, die von Verein zu Verein hoppeln, keinerlei Identifikation zeigen und NUR deshalb überhaupt einen Vertrag bekommen, weil sie einen zweiten deutschen Pass haben. Keiner der drei genannten würde sonst in der Liga begehrt sein.


Ich finde, da tust Du den genannten Spielern unrecht. Über Kaufmann bspw. lässt sich das überhaupt noch nicht sagen. Der hat bald gerade einmal sein erstes Jahr in Europa und Düsseldorf hinter sich. Es ist gar nicht mal unwahrscheinlich, dass er eine sehr lange Zeit bei der DEG verbringen wird. Wieso soll ein solcher Spieler nicht Identifkation zeigen können?

Ein Jason Holland hat immerhin vier Jahre in Ingolstadt verbracht, was in der heutigen schnelllegigen Eishockey-Zeit eine ganze Menge ist.

Insgesamt finde ich, dass man den Spielern ihren deutschen Pass nicht zum Vorwurf machen sollte. Wenn sie sich reinhängen und ihre Leistung bringen, ist alles in Ordnung und dann ist es auch okay, dass die Verine (in diesem Fall die DEG) hier und da mal eine Ausländerlizenz spart. Es darf natürlich nicht so weit kommen, dass die Deutschen-Fraktion in der Mannschaft nur noch aus Eingedeutschten besteht.

Wenn man guten Nachwuchs hat, dann soll er auch eingesetzt werden. Bei dieser Beurteilung vertraue ich mich aber einfach den Verantwortlichen an (Stichwort: Schüle/Nowak vs. Vannelli). Wenn man hoffnungsvolle deutsche Spieler günstig von anderen Vereinen verpflichten kann (Dietrich, Reimer...), dann sollte diese Chance genutzt werden.

Zu Tutschek möchte ich noch sagen, dass er eine sehr ordentliche Arbeit im Team leistet und sich für nichts zu schade ist. Warum sollte ich so einem Spieler gegenüber irgendeine Abneigung zeigen oder keine Sympathie bekommen, nur weil er auch einen deutschen Pass hat?

Bei Tutschek und Kaufmann liegt der Fall übrigens auch nochmal deutlich anders als bei einem Jason Pinizzotto im letzten Jahr.

6 403

Donnerstag, 12. Februar 2009, 13:50

Zitat

Original von Headhunter
:sleep:

Dir ist aber schon klar, dass diese 10 Verteidiger und 17 Spieler Spieler der Oberligareserve beinhalten, ja?

Berlins Verteidigung besteht in erster Linie aus Quint, Regehr, Roach, Hördler, Baxmann, Smith, Kramer, wobei ein gewisser Norman Martens (der mir allerdings nichts sagt) und Stürmer Constantin Braun während der Verletzung von Brandon Smith einsprangen. Inkl. Martens sind es also 7 Verteidiger, Bielke, Hanusch, Mangold und Stein sind eben in allererster Linie Oberliga-Spieler.

Bei den Stürmern sieht es ähnlich aus. Der Stamm besteht aus Walker, Pederson, Beaufait, Ustorf, Busch, C.Braun, Robinson, Felski, Mulock, A.Weiß, D.Weiß und Rankel.

Das sind 12 Stürmer. Zwar haben junge Spieler immer mal wieder reinschnuppern dürfen, aber egal, ob Pohl, Oblinger, Swärd oder L.Braun - es sind eben DNL- oder Oberligaspieler.

Wenn Du Dir den bei der DEL hinterlegten DEG-Kader einmal ansiehst, wirst Du feststellen, dass das Papier auf Düsseldorfer Seite ebenso geduldig ist, wie es das auch Berliner Seite. Laut offzizieller Kaderliste gehören schließlich auch Björn Linda, Sebastian May, Dennis Fischbuch, Christian Gries, Thorsten Gries, Roberto Maiellaro, Jan Pfennings und Nicolas Turnwald zum DEL-Kader.

Der Unterschied zwischen Berlin und Düsseldorf ist also gar nicht Modellbedingt, sondern ideeller Natur. Während man in Berlin Wert auf eine Oberligamannschaft legt, um bei Bedarf relativ bedenkenlos nachlegen zu können und den Spielern Vertrauen schenkt, gibt es bei der DEG ein Regionalligateam, aus dessen Team man keinem Spieler das Vertrauen schenkt.

Das aber hat nicht unbedingt etwas mit Bezahlbarkeit zu tun, sondern vielmehr damit, dass man offensichtlich gar nicht auf deutsche Spieler setzen möchte. Das Berliner Oberliga-Team wird auf dem Personalsektor wohl nicht wesentlich teurer sein, als es das Regionalliga-Team der DEG ist. Einzig die in der Oberliga deutlich höheren Reisekosten dürften einen sichtbaren Unterschied auf der Kostenseite beider Clubs bewirken.

Bedenkt man aber, welch enormen Gewinn die Berliner durch die Oberligamannschaft einfahren konnten, allein auf dem Imagesektor, rechtfertigt es diese Ausgaben allemal. Und Worte wie "nicht bezahlbar" sind in diesem Zusammenhang völliger Blödsinn.



Du schenkst mir ne Schlafmütze ? Das ist aber nett :smile:

Feivel78

Erleuchteter

Beiträge: 11 919

Wohnort: Heimat -Düsseldorf- Wohnort Düsburg

  • Nachricht senden

6 404

Donnerstag, 12. Februar 2009, 14:14

Vielleicht sind die Spieler der DEG einfach noch nicht in der DEL einsetzbar. Du schreibst doch immer wieder das die Spieler in der DNL oder im Regionalligateam besserauf gehoben wären, damit sie weiter lernen können , was im Gegensatz zu den wenigen Minuten Eiszeit in der DEL eher rausgeschmissene Minuten sind.
Möchte auch nicht wissen wie schnell H.K. und auch L.N. dann wieder angefeimdet werden wenn die Spieler dann eingesetzt werden.

Das Tim Schüle nach ner zeit nicht mehr zu Einsatz kam, fand ich persönlich ziemlich schade , da ich ihn gerne hab Spielen sehen.

Sollte man aufsteigen und in der Oberliga fußgefasst haben werden auch einige Spieler in der DEL eingesetzt.
Alan , ich werde dich nie vergessen.

6 405

Donnerstag, 12. Februar 2009, 14:31

Ich bin bei euch wenn es um die Identifikation von Spielern geht, aber hängt das wirklich so viel mit der "Nationalität" zusammen?

Ist es nicht eher, auch Lokal hier in Düsseldorf, das Spieler "bekannt" sind, welche halt lange und "erfolgreich" (Ausnahmen gibt es da immer) für die DEG spielen? Ich glaube das bis letzes Jahr viele die "ein bissel mit Eishockey" zu tun haben, was mit Tore Vikingstad anfangen konnten. Auch Andrej Trefilov ist vielen ein "Name" der mit der DEG in Verbindung gebracht werden.

Daniel Kreutzer ist dort eine "große" Ausnahme, da er Ur-Düsseldorfer ist, dazu kommt noch das er gute bis sehr gute Leistungen zeigt über die Jahre! (Jeder andere Club hätte gerne so jemanden wie DK)
(ggf. ist Felski auch so jemand das gebürtiger Berlin oder? aber wer sonst in der Liga?)

P. Reimer ist auch schon 5 (oder sind es schon 6?) Jahre hier in Düsseldorf. Auch einer der Identifikation hat!

Bobo Kühnhauser, war nie der überragende Spieler (sorry Bobo ;) ) aber war ein Typ, ein Typ den ich vermisse auf dem Eis!

Valentine und Lee sind wohl auch keine "Deutschen" die eindeutig auch über und mit der DEG identifiziert werden!

Warum sollte Kaufmann oder Courchaine nicht das Zeug dazu haben auch solche Identifikation hier zu erreichen?

Collins ist ein sehr gute Spieler aber mir was zu "pflegmatisch", Reid konnte noch einer werden wenn er noch 3 Jahre hier bleibt.

Also genug der Aufzählung, ein Typ und Identifitkationträger muss nicht zwangläufig Deutscher oder Düsseldorfer sein.

Man muss merken das er ehrlich und offen sich mit dem Verein und der Stadt identifiziert! (ggf. hilft ja Collins das Küssen der Mittelline :zwinker: ) Dies klingt, ich wieß, sehr Idiologisch, den es hat nix mit "Profisein" zu tun, aber so werden "Typen" gemacht. Und ich hoffe das sich hier einige zu solchen "mausern".

Patsy

Erleuchteter

Beiträge: 4 842

Wohnort: NAHE BREHMSTRASSE

Beruf: Sekretaerin + VK Aluminium

  • Nachricht senden

6 406

Donnerstag, 12. Februar 2009, 14:35

Ich werfe hier nochmal einen Namen als evtl. Kandidat für die DEG rein Martin Bartek

Quelle: Eingebung meinerseits, da er von der halben Liga gejagt wird.
Hierfür wiederum ist die Quelle die HNA :zwinker: :D
Gruss
Patsy

Das Internet bietet unvorstellbar
viel Mist, aber der Rest ist gar nicht übel.

Ernst Probst


www.collyandthesteamrollers.de.tf

6 407

Donnerstag, 12. Februar 2009, 14:39

Zitat

Original von Patsy
Ich werfe hier nochmal einen Namen als evtl. Kandidat für die DEG rein Martin Bartek

Quelle: Eingebung meinerseits, da er von der halben Liga gejagt wird.
Hierfür wiederum ist die Quelle die HNA :zwinker: :D


Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir bei den neun feststehenden Stürmern und den vielen Fragezeichen in der Abwehr noch eine Ausländerlizenz an einen Stürmer vergeben.

6 408

Donnerstag, 12. Februar 2009, 14:40

Zitat

Original von Patsy
Ich werfe hier nochmal einen Namen als evtl. Kandidat für die DEG rein Martin Bartek

Quelle: Eingebung meinerseits, da er von der halben Liga gejagt wird.
Hierfür wiederum ist die Quelle die HNA :zwinker: :D


Kann ich mir nicht vorstellen da unsere ALs in der Offensive schon ausgeschöpft sind, außer du willst ihn als Verteidiger verpflichten... :lol:
:deg: Marian Bazany - Eishockeygott! :deg:

Patsy

Erleuchteter

Beiträge: 4 842

Wohnort: NAHE BREHMSTRASSE

Beruf: Sekretaerin + VK Aluminium

  • Nachricht senden

6 409

Donnerstag, 12. Februar 2009, 14:42

Zitat

Original von Joe

Zitat

Original von Patsy
Ich werfe hier nochmal einen Namen als evtl. Kandidat für die DEG rein Martin Bartek

Quelle: Eingebung meinerseits, da er von der halben Liga gejagt wird.
Hierfür wiederum ist die Quelle die HNA :zwinker: :D


Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir bei den neun feststehenden Stürmern und den vielen Fragezeichen in der Abwehr noch eine Ausländerlizenz an einen Stürmer vergeben.


Weiß ích ja, daß er Stürmer ist, aber irgendwie hab ich so ein komisches Bauchgefühl :zwinker: :lol:
Egal, lassen wir uns überraschen, wer noch kommt.
Gruss
Patsy

Das Internet bietet unvorstellbar
viel Mist, aber der Rest ist gar nicht übel.

Ernst Probst


www.collyandthesteamrollers.de.tf

6 410

Donnerstag, 12. Februar 2009, 15:08

Zitat

Original von Basti

Zitat

Original von Headhunter
:sleep:

Dir ist aber schon klar, dass diese 10 Verteidiger und 17 Spieler Spieler der Oberligareserve beinhalten, ja?

Berlins Verteidigung besteht in erster Linie aus Quint, Regehr, Roach, Hördler, Baxmann, Smith, Kramer, wobei ein gewisser Norman Martens (der mir allerdings nichts sagt) und Stürmer Constantin Braun während der Verletzung von Brandon Smith einsprangen. Inkl. Martens sind es also 7 Verteidiger, Bielke, Hanusch, Mangold und Stein sind eben in allererster Linie Oberliga-Spieler.

Bei den Stürmern sieht es ähnlich aus. Der Stamm besteht aus Walker, Pederson, Beaufait, Ustorf, Busch, C.Braun, Robinson, Felski, Mulock, A.Weiß, D.Weiß und Rankel.

Das sind 12 Stürmer. Zwar haben junge Spieler immer mal wieder reinschnuppern dürfen, aber egal, ob Pohl, Oblinger, Swärd oder L.Braun - es sind eben DNL- oder Oberligaspieler.

Wenn Du Dir den bei der DEL hinterlegten DEG-Kader einmal ansiehst, wirst Du feststellen, dass das Papier auf Düsseldorfer Seite ebenso geduldig ist, wie es das auch Berliner Seite. Laut offzizieller Kaderliste gehören schließlich auch Björn Linda, Sebastian May, Dennis Fischbuch, Christian Gries, Thorsten Gries, Roberto Maiellaro, Jan Pfennings und Nicolas Turnwald zum DEL-Kader.

Der Unterschied zwischen Berlin und Düsseldorf ist also gar nicht Modellbedingt, sondern ideeller Natur. Während man in Berlin Wert auf eine Oberligamannschaft legt, um bei Bedarf relativ bedenkenlos nachlegen zu können und den Spielern Vertrauen schenkt, gibt es bei der DEG ein Regionalligateam, aus dessen Team man keinem Spieler das Vertrauen schenkt.

Das aber hat nicht unbedingt etwas mit Bezahlbarkeit zu tun, sondern vielmehr damit, dass man offensichtlich gar nicht auf deutsche Spieler setzen möchte. Das Berliner Oberliga-Team wird auf dem Personalsektor wohl nicht wesentlich teurer sein, als es das Regionalliga-Team der DEG ist. Einzig die in der Oberliga deutlich höheren Reisekosten dürften einen sichtbaren Unterschied auf der Kostenseite beider Clubs bewirken.

Bedenkt man aber, welch enormen Gewinn die Berliner durch die Oberligamannschaft einfahren konnten, allein auf dem Imagesektor, rechtfertigt es diese Ausgaben allemal. Und Worte wie "nicht bezahlbar" sind in diesem Zusammenhang völliger Blödsinn.


Alles richtig, allerdings muss man sagen, dass es in Berlin aber eben auch in schöner Regelmäßigkeit Leute aus dem Unterbau in die Stammmannschaft schaffen. Aus dem aktuellen Kader entstammen Braun, Busch, A. und D. Weiß, Hördler und Baxmann zumindest dem Oberliga-Kader der Eisbären (teilweise wurden sie auch in der Jugend in Berlin ausgebildet).


Richtig Basti, und ich habe das auch zwischen den Zahlen durchaus angesprochen. Die Berliner "generieren" ihre deutschen Spieler selber - und wenn Du mich fragst, besteht diese Möglichkeit auch bei der DEG, wenn man es denn will.

Das einzige, was es aktuell in Düsseldorf bedarf, ist eines Oberligaaufstiegs und des Willens, junge, deutsche Spieler zu fördern. Finanziell würde es wenig dramatische Konsequenzen haben, wenn die zweite Mannschaft eine Etage höher spielen würde, zumindest, was die Personalkosten betrifft. Um in der Liga zu bleiben, bedürfte es wahrscheinlich nicht mal einer Verstärkung des Kaders, da ein talentierter, breiter Kader in der kommenden Saison zur Verfügung stehen würde - vorausgesetzt, die DEG wird nicht von einer Abwanderungswelle überschwappt.

Einzig die Reisekosten wären in einer anderen Dimension, da in einer eingleisigen Oberliga (und die ist denke ich trotz aller anderlautenden Meldungen gar nicht so unwahrscheinlich) ungleich höher, da Herne dann nicht nur das nächste Auswärtsspiel, sondern auch das einzige NRW-Auswärtsspiel wäre, aber Fahrten nach Hannover (?), Rosenheim (?), Kaufbeuren, Berlin, Halle, Rostock, etc. auf dem Programm stehen würden.

Über Zuschauereinnahmen wäre das sicher nicht zu finanzieren, aber das ist die zweite Mannschaft bislang auch nicht. Wohl aber könnte man davon ausgehen, dass ein Heimspiel gegen Rosenheim an einem günstigen Termin 2.000 Zuschauer an die Brehmstraße locken könnte und auch Hannover einen sehr guten Besuch garantieren würde.

Es würde die DEG mehr Geld kosten, ohne Frage, aber ich bin davon überzeugt, dass diese Summe sehr überschaubar wäre und problemlos aufgebracht werden könnte, wenn man denn will. Die Vorteile, ich habe es in den letzten Tagen schon angeschnitten, liegen auf der Hand: Eine gezielte Ausbildung junger Spieler wird deutlich erleichtert, da jedes Spiel für die junge Mannschaft eine Herausforderung ist, die Attraktivität der DEG für Toptalente steigt schlagartig in Kategorie Mannheims oder Berlins auf und ein Oberligaunterbau ermöglicht es mittelfristig, "eigene" Talente in die DEL-Mannschaft einzubauen. Zumindest in den ersten beiden Jahren weitaus weniger kostenintensiv, als wenn man wartet, bis in bspw. in Berlin ein junger Spieler den Sprung schafft.

Zudem ist man nicht mehr so abhängig davon, was Förderlizenzpartner mit den besten Talenten machen, hat aber dennoch die Möglichkeit, sehr starke deutsche Oberligaspieler an Zweitligisten "auszuleihen", wenn es für die DEL noch nicht reicht.

Das Modell Berlin ist in Düsseldorf absolut machbar - und die Chancen, dieses zu verwirklichen, standen wohl noch nie so gut, wie das in diesem Jahr der Fall ist.

Beiträge: 1 945

Wohnort: Neuss

Beruf: Ja, habe ich

  • Nachricht senden

6 411

Donnerstag, 12. Februar 2009, 15:23

Zitat

Original von Headhunter
..
Es würde die DEG mehr Geld kosten, ohne Frage, aber ich bin davon überzeugt, dass diese Summe sehr überschaubar wäre und problemlos aufgebracht werden könnte, wenn man denn will.....


Selbst wenn die Summe "klein" (was immer das ist) wäre, wie soll dieses Geld aufgebracht werden?
Woher soll es kommen?
Du weißt selber welche (teilweise unsinnigen oder zu kurzfristig gedachten) Sparmaßnahmen heute schon gemacht werden, um im Etat zu bleiben......
Selbst wenn es langfristig Vorteile bringt müßte heute mehr Geld aufgebracht werden und genau das geht nicht. Oder glaubst Du an neue Sponsoren die sagen: "Ja, für die zweite oder ein langfristiges Konzept mit einem guten Unterbau geb ich was.....".
Also ist die Alternative nur Geld anders auszugeben, also von der ersten in die 2'te Mannschaft umzulenken.
Was ja auch sinnvoll sein kann, aber man muß sich darüber klar sein wenn man die Forderung von "mehr Geld für die zweite" erhebt.

6 412

Donnerstag, 12. Februar 2009, 15:39

@ Headhunter:

ich lese deine beiträge sehr gern und gehe auch meist mit ihnen konform, aber hier muss ich dir leider wiedersprechen.

wenn du monatlich summe xy hast und deine fixen kosten momentan so hoch sind, das du null euronen über hast und du willst dir nen neue auto kaufen. was machst du dann?

selbst wenn es "nur" 1000 euro kostet kannst du es dir nicht leisten. da kann es noch so ein schnäppchen sein. absparen geht auch nicht.

und die kosten werden m. E. auch drastisch weiter gesenkt werden. die zuschauereinahmen sind dieses jahr socherlich noch mal zur vorsaison gesunken. daher wird der etat wohl nochmals runtegeschraubt werden müssen
Düsseldorfer EG und MSV Duisburg
bis in den Tod

6 413

Donnerstag, 12. Februar 2009, 16:00

Zitat

Original von Joe

Zitat

Original von 42
Ich für meinen Teil kann absolut nichts mit einem Tutschek, Kaufmann oder Holland im speziellen anfangen, das sind für mich auswechselbare Ausländer, die von Verein zu Verein hoppeln, keinerlei Identifikation zeigen und NUR deshalb überhaupt einen Vertrag bekommen, weil sie einen zweiten deutschen Pass haben. Keiner der drei genannten würde sonst in der Liga begehrt sein.


Ich finde, da tust Du den genannten Spielern unrecht. Über Kaufmann bspw. lässt sich das überhaupt noch nicht sagen. Der hat bald gerade einmal sein erstes Jahr in Europa und Düsseldorf hinter sich. Es ist gar nicht mal unwahrscheinlich, dass er eine sehr lange Zeit bei der DEG verbringen wird. Wieso soll ein solcher Spieler nicht Identifkation zeigen können?

Ein Jason Holland hat immerhin vier Jahre in Ingolstadt verbracht, was in der heutigen schnelllegigen Eishockey-Zeit eine ganze Menge ist.

Insgesamt finde ich, dass man den Spielern ihren deutschen Pass nicht zum Vorwurf machen sollte. Wenn sie sich reinhängen und ihre Leistung bringen, ist alles in Ordnung und dann ist es auch okay, dass die Verine (in diesem Fall die DEG) hier und da mal eine Ausländerlizenz spart. Es darf natürlich nicht so weit kommen, dass die Deutschen-Fraktion in der Mannschaft nur noch aus Eingedeutschten besteht.

Wenn man guten Nachwuchs hat, dann soll er auch eingesetzt werden. Bei dieser Beurteilung vertraue ich mich aber einfach den Verantwortlichen an (Stichwort: Schüle/Nowak vs. Vannelli). Wenn man hoffnungsvolle deutsche Spieler günstig von anderen Vereinen verpflichten kann (Dietrich, Reimer...), dann sollte diese Chance genutzt werden.

Zu Tutschek möchte ich noch sagen, dass er eine sehr ordentliche Arbeit im Team leistet und sich für nichts zu schade ist. Warum sollte ich so einem Spieler gegenüber irgendeine Abneigung zeigen oder keine Sympathie bekommen, nur weil er auch einen deutschen Pass hat?

Bei Tutschek und Kaufmann liegt der Fall übrigens auch nochmal deutlich anders als bei einem Jason Pinizzotto im letzten Jahr.


Es geht nicht speziell und nur um die drei genannten, mich stört es generell, dass diese Spieler deutschen Spielern einfach den Platz wegnehmen...und zwar in dem Sinne, dass in der Liga bestimmt 70 von der Sorte gemedlet sind und in den unteren Ligen nochmehr davon im Angebot sind (ob sie DEL-Tauglich sind, sei mal dahingestellt). Eine strikte Regel, dass man entweder in Dland geborene Spieler oder Ausländer einsetzt würde im Sinne der Nationalmannschaft vieles verbessern. (rein persönliche Meinung)

6 414

Donnerstag, 12. Februar 2009, 16:36

Zitat

Original von BenDoucet
@ Headhunter:

ich lese deine beiträge sehr gern und gehe auch meist mit ihnen konform, aber hier muss ich dir leider wiedersprechen.

wenn du monatlich summe xy hast und deine fixen kosten momentan so hoch sind, das du null euronen über hast und du willst dir nen neue auto kaufen. was machst du dann?

selbst wenn es "nur" 1000 euro kostet kannst du es dir nicht leisten. da kann es noch so ein schnäppchen sein. absparen geht auch nicht.

und die kosten werden m. E. auch drastisch weiter gesenkt werden. die zuschauereinahmen sind dieses jahr socherlich noch mal zur vorsaison gesunken. daher wird der etat wohl nochmals runtegeschraubt werden müssen


(auch an Scharfkantig)

Es geht doch gar nicht darum, dass es mehr Geld kostet. Es geht einfach darum, dass es absolut Sinn machen würde, dieses Geld zu investieren. Ein Beispiel, wie man dieses Geld einsparen könnte, wäre bspw. einen Marco Nowak oder Tim Schüle für die kommende Saison in den DEL-Kader zu hieven und dafür einen Kontingentspieler wegfallen zu lassen. Hier könnte man gut und gerne 70.000 Euro einsparen - und die sollten ausreichen, um den Unterschied zwischen Regional- und Oberliga zu stemmen.

Eine weitere Möglichkeit wäre es, je nach Vertragslage, neue Sponsoren nur für den Unterbau hinzuzugewinnen.

Mir ist es nur schwer begreiflich zu machen, dass man im Jugendbereich die Kosten der weiten Auswärtsfahrten und die Übernachtung in Kauf nimmt, den nächsten Schritt jedoch nicht gehen will.

Das Geld, was man in der DNL investiert, um im Konzert der Großen mitwirken zu können und dort eine interessante Rolle zu spielen, selbst Ausbildung zu betreiben und für die Zukunft eine Perspektive zu schaffen, führt man durch den Sparkurs bei einer zweiten Mannschaft, die den wichtigen Übergang zwischen DNL und DEL herstellen sollte, ad absurdum, da die Spieler sich in der Regionalliga weitaus weniger gut entwickeln können, als das in der Oberliga der Fall wäre.

Wo liegt denn das Problem, mit dem Hintergrund, durch starke Jugendarbeit dauerhaft kostengünstiger zu arbeiten, auch mal -kaum spürbare- Einschnitte beim DEL-Team zu machen?

Für mich ist es eine Frage der Konsequenz. Wenn man das Geld investiert, hat man eine gute Chance, dauerhaft viel Geld zu sparen und gleichzeitig einheimische Talente im eigenen DEL-Team zu sehen, die man ansonsten für viel Gehalt bei anderen Clubs weglocken müsste. Investiert man das Geld nicht, muss man die Frage nach Sinn und Zweck der zweiten Mannschaft stellen. Den Sprung aus der Oberliga in die DEL zu bewältigen, das ist schon schwer, ihn aber aus der Regionalliga zu schaffen, ist nahezu unmöglich.

Daher würde ich ganz klar dazu tendieren, eine Grundsatzentscheidung zu fällen. Entweder, ich will selbst auf einem guten Niveau ausbilden und investiere eine Summe von knapp 50-70.000 Euro in den Unterbau, die ich oben einsparen muss, oder aber ich verzichte ganz auf die zweite Mannschaft, parke meine besten Spieler bei Oberligisten und Zweitligisten, und spare so knapp 100.000 Euro pro Saison, die ich oben (DEL) wie unten (DNL) einsetzen kann, um entweder einen Top-Mann mehr zu holen, oder aber um einige Top-Talente mit Geld zu locken, in der Hoffnung, dass sie vom Förderlizenzmodell profitieren und mittelfristig zurückgeholt werden können. Allerdings darf man sich dann auch nicht wundern, wenn man für diese Top-Talente richtig in die Tasche greifen muss, um die klar besseren Perspektiven in Berlin und Mannheim vom Tisch zu wischen.

Die beste Nachwuchsarbeit bis zum Junioren-Alter bringt nichts, wenn man keinen vernünftigen Übergang herstellen kann. Wir laufen so schon Gefahr, dass talentierte Leute wie Dennis Fischbuch sich in dieser Regionalliga, die insgesamt sicher nicht schlecht, aber auch nicht prädestiniert dafür ist, Talente optimal zu fördern, irgendwann festspielen und der Zug nach oben ohne sie abfährt.

Das aktuelle Modell ist halbherzig, inkonsequent und bis zu einem gewissen Grad auch konzeptlos - und mit dieser Meinung stehe ich nicht alleine. Bevor man mit diesem Modell weiter macht, sollte man wirklich zusehen, die besten drei bis fünf Spieler in höheren Ligen per Förderlizenz unter zu bringen, Geld sparen und eben mit dem Geld, das man spart oben oder unten investieren, von mir aus auch Löcher stopfen.


Und um auf das Beispiel zu sprechen zu kommen:

Zitat

wenn du monatlich summe xy hast und deine fixen kosten momentan so hoch sind, das du null euronen über hast und du willst dir nen neue auto kaufen. was machst du dann?


Das Beispiel müsste anders lauten:

Wenn Du monatlich Summe x zur Verfügung hast und Du Dir Zeitungsabonnements und Handyverträge leistest und gerne mal zum Italiener gehst, so dass Deine Lebenshaltungskosten die verfügbare Summe voll abdecken, Du aber dennoch ein neues Auto brauchst, um in Zukunft nicht mehr jeden Tag mit dem Taxi fahren zu müssen und dadurch Geld zu sparen, was machst Du dann?

Und die Antwort wäre die selbe:

Dann muss ich eben die Fixkosten senken. Ich gehe eben nur seltener zum Italiener, lese eine oder zwei Zeitungen weniger und reduziere meine Telefonkosten. Es ist ja nicht so, dass wir dazu gezwungen werden, Summe x in die DEL-Truppe zu investieren, oder?

6 415

Donnerstag, 12. Februar 2009, 18:28

Zitat

Original von Headhunter

Zitat

Original von BenDoucet
@ Headhunter:

ich lese deine beiträge sehr gern und gehe auch meist mit ihnen konform, aber hier muss ich dir leider wiedersprechen.

wenn du monatlich summe xy hast und deine fixen kosten momentan so hoch sind, das du null euronen über hast und du willst dir nen neue auto kaufen. was machst du dann?

selbst wenn es "nur" 1000 euro kostet kannst du es dir nicht leisten. da kann es noch so ein schnäppchen sein. absparen geht auch nicht.

und die kosten werden m. E. auch drastisch weiter gesenkt werden. die zuschauereinahmen sind dieses jahr socherlich noch mal zur vorsaison gesunken. daher wird der etat wohl nochmals runtegeschraubt werden müssen


(auch an Scharfkantig)

Es geht doch gar nicht darum, dass es mehr Geld kostet. Es geht einfach darum, dass es absolut Sinn machen würde, dieses Geld zu investieren. Ein Beispiel, wie man dieses Geld einsparen könnte, wäre bspw. einen Marco Nowak oder Tim Schüle für die kommende Saison in den DEL-Kader zu hieven und dafür einen Kontingentspieler wegfallen zu lassen. Hier könnte man gut und gerne 70.000 Euro einsparen - und die sollten ausreichen, um den Unterschied zwischen Regional- und Oberliga zu stemmen.

Eine weitere Möglichkeit wäre es, je nach Vertragslage, neue Sponsoren nur für den Unterbau hinzuzugewinnen.

Mir ist es nur schwer begreiflich zu machen, dass man im Jugendbereich die Kosten der weiten Auswärtsfahrten und die Übernachtung in Kauf nimmt, den nächsten Schritt jedoch nicht gehen will.

Das Geld, was man in der DNL investiert, um im Konzert der Großen mitwirken zu können und dort eine interessante Rolle zu spielen, selbst Ausbildung zu betreiben und für die Zukunft eine Perspektive zu schaffen, führt man durch den Sparkurs bei einer zweiten Mannschaft, die den wichtigen Übergang zwischen DNL und DEL herstellen sollte, ad absurdum, da die Spieler sich in der Regionalliga weitaus weniger gut entwickeln können, als das in der Oberliga der Fall wäre.

Wo liegt denn das Problem, mit dem Hintergrund, durch starke Jugendarbeit dauerhaft kostengünstiger zu arbeiten, auch mal -kaum spürbare- Einschnitte beim DEL-Team zu machen?

Für mich ist es eine Frage der Konsequenz. Wenn man das Geld investiert, hat man eine gute Chance, dauerhaft viel Geld zu sparen und gleichzeitig einheimische Talente im eigenen DEL-Team zu sehen, die man ansonsten für viel Gehalt bei anderen Clubs weglocken müsste. Investiert man das Geld nicht, muss man die Frage nach Sinn und Zweck der zweiten Mannschaft stellen. Den Sprung aus der Oberliga in die DEL zu bewältigen, das ist schon schwer, ihn aber aus der Regionalliga zu schaffen, ist nahezu unmöglich.

Daher würde ich ganz klar dazu tendieren, eine Grundsatzentscheidung zu fällen. Entweder, ich will selbst auf einem guten Niveau ausbilden und investiere eine Summe von knapp 50-70.000 Euro in den Unterbau, die ich oben einsparen muss, oder aber ich verzichte ganz auf die zweite Mannschaft, parke meine besten Spieler bei Oberligisten und Zweitligisten, und spare so knapp 100.000 Euro pro Saison, die ich oben (DEL) wie unten (DNL) einsetzen kann, um entweder einen Top-Mann mehr zu holen, oder aber um einige Top-Talente mit Geld zu locken, in der Hoffnung, dass sie vom Förderlizenzmodell profitieren und mittelfristig zurückgeholt werden können. Allerdings darf man sich dann auch nicht wundern, wenn man für diese Top-Talente richtig in die Tasche greifen muss, um die klar besseren Perspektiven in Berlin und Mannheim vom Tisch zu wischen.

Die beste Nachwuchsarbeit bis zum Junioren-Alter bringt nichts, wenn man keinen vernünftigen Übergang herstellen kann. Wir laufen so schon Gefahr, dass talentierte Leute wie Dennis Fischbuch sich in dieser Regionalliga, die insgesamt sicher nicht schlecht, aber auch nicht prädestiniert dafür ist, Talente optimal zu fördern, irgendwann festspielen und der Zug nach oben ohne sie abfährt.

Das aktuelle Modell ist halbherzig, inkonsequent und bis zu einem gewissen Grad auch konzeptlos - und mit dieser Meinung stehe ich nicht alleine. Bevor man mit diesem Modell weiter macht, sollte man wirklich zusehen, die besten drei bis fünf Spieler in höheren Ligen per Förderlizenz unter zu bringen, Geld sparen und eben mit dem Geld, das man spart oben oder unten investieren, von mir aus auch Löcher stopfen.


Und um auf das Beispiel zu sprechen zu kommen:

Zitat

wenn du monatlich summe xy hast und deine fixen kosten momentan so hoch sind, das du null euronen über hast und du willst dir nen neue auto kaufen. was machst du dann?


Das Beispiel müsste anders lauten:

Wenn Du monatlich Summe x zur Verfügung hast und Du Dir Zeitungsabonnements und Handyverträge leistest und gerne mal zum Italiener gehst, so dass Deine Lebenshaltungskosten die verfügbare Summe voll abdecken, Du aber dennoch ein neues Auto brauchst, um in Zukunft nicht mehr jeden Tag mit dem Taxi fahren zu müssen und dadurch Geld zu sparen, was machst Du dann?

Und die Antwort wäre die selbe:

Dann muss ich eben die Fixkosten senken. Ich gehe eben nur seltener zum Italiener, lese eine oder zwei Zeitungen weniger und reduziere meine Telefonkosten. Es ist ja nicht so, dass wir dazu gezwungen werden, Summe x in die DEL-Truppe zu investieren, oder?


Es wird dich überraschen, Frank. :zwinker:
Aber im Großen und Ganzen stimme ich dir zu. :!:

Beiträge: 1 945

Wohnort: Neuss

Beruf: Ja, habe ich

  • Nachricht senden

6 416

Freitag, 13. Februar 2009, 08:39

@Headhunter
Also sind wir uns in allen Punkten einig. :kuss:
Es ist sinnvoll in den Unterbau zu investieren.
Wenn man das Geld dafür nicht auftreiben kann muß man es bei der ersten ersteinmal einsparen.
Langfristig zahlt sich das aus.

Nichts anderes hatte ich geschrieben.

Rot Gelb seit 75

König der Stange

Beiträge: 12 464

Wohnort: Ratingen

Beruf: Unternehmer

  • Nachricht senden

6 417

Freitag, 13. Februar 2009, 08:44

Zitat

Original von scharfkantig
@Headhunter
Also sind wir uns in allen Punkten einig. :kuss:
Es ist sinnvoll in den Unterbau zu investieren.
Wenn man das Geld dafür nicht auftreiben kann muß man es bei der ersten ersteinmal einsparen.
Langfristig zahlt sich das aus.

Nichts anderes hatte ich geschrieben.


Das bedeutet also für das Privatleben, ich soll mein Geld besser meinem Sohn geben, in der Hoffnung, das der was vernünftiges wird und bei mir dann sparen und auf Bier oder/und DEG, Motorrad usw. weitestgehend verzichten?

(Ich hab ähnliches schon durch die Heirat durchgemacht. Das war aber dann keine "Nachwuchsaktion". Ob es erfolgreich war oder weniger, das sag ich hier nicht. Frau liest mit. :zwinker:)
Manchmal schaue ich mir verträumt meine Kontoauszüge an, streichle sanft über das Papier und flüstere: " Mein eigenes kleines Griechenland!"

Wenn man nicht die Fresse halten kann:
Einfach mal Ahnung haben!

6 418

Freitag, 13. Februar 2009, 08:55

Man kann es auch einfacher formulieren - jede Investition hat ihre Rendite. Die Aufgabe besteht darin, die verfügbaren Mittel so zu investieren, dass man die höchste Rendite erzielt.
Manchmal ist sogar der Zins für geliehenes Geld niedriger, als die Rendite für eine Investition.
Das nennt man dann wirtschaftliches Handeln.

Dabei sollte man aber bedenken - siehe Bankenkrise - dass die hohe Rendite nicht durch allzu hohes Risiko erkauft wird...sonst kann es auch mal voll in die Hose gehen...

6 419

Freitag, 13. Februar 2009, 09:18

oh ich hab mich verlaufen.... hier war irgendwo mal der Thread, in dem mögliche Neuzugänge diskutiert wurden...

Mist wie bin ich denn auf www.hobby-betriebswirte.de geraten??

:nein: :D

Rot Gelb seit 75

König der Stange

Beiträge: 12 464

Wohnort: Ratingen

Beruf: Unternehmer

  • Nachricht senden

6 420

Freitag, 13. Februar 2009, 10:54

Zitat

Original von jcwww
oh ich hab mich verlaufen.... hier war irgendwo mal der Thread, in dem mögliche Neuzugänge diskutiert wurden...

Mist wie bin ich denn auf www.hobby-betriebswirte.de geraten??

:nein: :D



Ich wundere mich nur, das viele von ihrem Wissen keinen Gebrauch machen und als Unternehmer oder auch nur Manager in kleinen oder grösseren Firmen tätig sind. Gut, als Unternehmer trägt man das Risiko ja selber und kann auf keinen schimpfen als sich selbst. Das liegt einigen hier nicht. Andererseits gibt es auch noch das Wort Selbstüberschätzung. :zwinker:
Manchmal schaue ich mir verträumt meine Kontoauszüge an, streichle sanft über das Papier und flüstere: " Mein eigenes kleines Griechenland!"

Wenn man nicht die Fresse halten kann:
Einfach mal Ahnung haben!