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faceman8

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21

Donnerstag, 9. Oktober 2008, 10:50

RE: Roosters werfen Ultras raus

Lol, "kollektives Stadionverbot"! Na dann sind die Personen ja scheinbar nicht namentlich vermerkt und somit können sie dennoch zu jedem Spiel gehen. Trikot an und gut ist!

angelo76

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22

Donnerstag, 9. Oktober 2008, 10:57

RE: Roosters werfen Ultras raus

Zitat

Original von faceman8
Lol, "kollektives Stadionverbot"! Na dann sind die Personen ja scheinbar nicht namentlich vermerkt und somit können sie dennoch zu jedem Spiel gehen. Trikot an und gut ist!


Wie das tatsächlich in der Praxis umgesetzt wird, bin ich auch mal gespannt... ansonsten halte ich mich bei dem Thema jetzt bedeckt, welche Erfahrungen ich mit den Uckis gemacht habe, weil ich es gewagt habe, seinerzeit offene Kritik auszusprechen, dürfte bekannt sein.

23

Donnerstag, 9. Oktober 2008, 11:08

Zitat

Schlussendlich wird es für uns alle weitergehen…..wann immer Iserlohn seine Crew braucht, wird sie da sein und auch nach der unfreiwilligen Inaktivierung der Gruppe und dem Auseinandersetzen mit den Stadionverboten wird es ein weiteres „Gemeinsam“ für die Jungs und Mädels der UCI geben!!


Amen.

:rofl:

24

Donnerstag, 9. Oktober 2008, 11:54

Der erste Club der ein Zeichen setzt :!:

Die Iserlohn Roosters haben bei den Heimspielen Hausrecht und können somit jedem das Betreten des Stadions untersagen ob dies begründet ist oder nicht spielt keine Rolle.


Diese Stellungnahme ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten, vor allem der Satz "Das sind wir unseren Mitstreiter und der deutschen Eishockeyszene schuldig"

Wenn Ultragruppierungen der Eishockeyszene was gutes tun wollen, dann sollten sie einfach den Stadien fern bleiben.

angelo76

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25

Donnerstag, 9. Oktober 2008, 12:11

Zitat

Original von Lulu1974
Wenn Ultragruppierungen der Eishockeyszene was gutes tun wollen, dann sollten sie einfach den Stadien fern bleiben.


Ich glaube, die Diskussion Pro/Contra Ultra-Gedanke wurde schon zur Genüge geführt, egal ob nun in Iserlohn, Düsseldorf oder sonstwo - generell finde ich es ja gut und richtig, wenn jemand sich für den Verein einsetzt und etwas bewegen will - das macht die Sache an sich ja noch nicht schlecht, ich begrüße ja ausdrücklich, wenn zB durch Choreos, Gesänge oder ähnliches wirklich etwas bewegt wird.

Leider war es bei der UCI nur der Fall, dass immer weniger für den Verein getan wurde, sondern vielmehr das gegen alle und jeden (sei es einfach gegnerische Fans oder auch eben diejenigen, die den Ultra-Gedanken nicht mitragen wollten) getan wurden - und dafür müssen sie nun die Rechnung bezahlen.

Das Schlimmste in meinen Augen ist, dass sie alle erdenklichen (in ihrem beschwichtigenden Stellungsnahmen-Pamphlet jetzt auch wieder) gleich als "Feinde" betrachten - mit jemandem, der nicht begreift, dass es um Gegner und somit eine sportliche, aber faire Auseinandersetzung geht, werde ich nie auf einen Nenner kommen.

Ich will mit meinem Team mitfiebern können, es anfeuern, gerne auch mal Gegner verfluchen und mit Gesängen ärgern - aber in der Lage sein, nach dem Spiel gemeinsam ein Bier zu trinken und mit einem guten Gefühl nach Hause zu fahren und keine Angst zu haben, mir eine blutige Nase einzufangen, nur weil ich das verkehrte Trikot an habe.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »angelo76« (9. Oktober 2008, 12:15)


26

Donnerstag, 9. Oktober 2008, 12:21

Im letzten Abschnitt dieses Briefes wurde ja deutlich gemacht das man zu keinerlei Kompromissen bereit ist, nach dem Motto "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns"

So ist das zu 99,9 Prozent bei allen Ultragruppierungen.

27

Donnerstag, 9. Oktober 2008, 12:31

Gott, wie lächerlich ! :wall: :rofl:

Was ein Glück das ich mich um diesen Kinderkram nicht kümmern muss und solche Standorten wie Iserlohn nicht mehr anfahre (was eigentlich schade ist, da früher immer eine tolle Atmoshpäre herrschte und man gerne hinfuhr). Was ein Schmarn.....

TNC

Drecksschalker

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28

Donnerstag, 9. Oktober 2008, 12:38

Hmm. Da will man mal lesen was die Iserlohner so sagen und nix geht! Ist das beklopptenforum nur bei mir down?
Die Stadt Düsseldorf ist sehr schön, und wenn man in der Ferne an sie denkt und zufällig dort geboren ist, wird einem wunderlich zu Muthe. Ich bin dort geboren, und es ist mir, als müßte ich gleich nach Hause gehn. Und wenn ich sage, nach Hause gehn, so meine ich die Bolkerstraße und das Haus, worin ich geboren bin.

[Heinrich Heine]

angelo76

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29

Donnerstag, 9. Oktober 2008, 12:42

Zitat

Original von TNC
Hmm. Da will man mal lesen was die Iserlohner so sagen und nix geht! Ist das beklopptenforum nur bei mir down?


Nö, das bricht jedes Mal zusammen, wenn es was Interessantes gibt und mehr als 5 Leute lesen wollen. :vogel:

angelo76

Schüler

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30

Donnerstag, 9. Oktober 2008, 12:43

Zitat

Original von Lulu1974
Im letzten Abschnitt dieses Briefes wurde ja deutlich gemacht das man zu keinerlei Kompromissen bereit ist, nach dem Motto "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns"


Das finde ich auch jedes Mal spannend: sie versuchen immer, einen auf "lieb Kind" zu machen, behaupten 100 Mal, dass gar nichts war und sie ja auch so offen wären - aber dann bricht doch wieder das wahre Gedankengut heraus.

TNC

Drecksschalker

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31

Donnerstag, 9. Oktober 2008, 12:44

Zitat

Original von angelo76

Zitat

Original von TNC
Hmm. Da will man mal lesen was die Iserlohner so sagen und nix geht! Ist das beklopptenforum nur bei mir down?


Nö, das bricht jedes Mal zusammen, wenn es was Interessantes gibt und mehr als 5 Leute lesen wollen. :vogel:


Kenn ich irgendwo her. War bei uns ja am anfang auch nicht anders!
Die Stadt Düsseldorf ist sehr schön, und wenn man in der Ferne an sie denkt und zufällig dort geboren ist, wird einem wunderlich zu Muthe. Ich bin dort geboren, und es ist mir, als müßte ich gleich nach Hause gehn. Und wenn ich sage, nach Hause gehn, so meine ich die Bolkerstraße und das Haus, worin ich geboren bin.

[Heinrich Heine]

32

Donnerstag, 9. Oktober 2008, 13:02

Mal ne andere Frage. Gelten die Stadionverbote nur für den Seilersee oder Ligaweit?

Sonst hätte man das Problem nicht gebannt, sondern nur auf die Auswärtsspiele verlagert!

Der_Flo

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33

Donnerstag, 9. Oktober 2008, 13:02

Zitat

Original von Lulu1974
Die Iserlohn Roosters haben bei den Heimspielen Hausrecht und können somit jedem das Betreten des Stadions untersagen ob dies begründet ist oder nicht spielt keine Rolle.


Was ich mich dabei frage ist folgendes: Kann ich einfach einer Gruppe, die im Voraus Eintritt Bezahlt hat (per Dauerkarte...) ohne dem einzelnen einen konkreten Vorwurf zu machen, Hausverbot erteilen? Bzw. muss ich die Dauerkarte dann ersetzen? Ich meine, es stimmt zwar, dass die Roosters Hausrecht haben. Aber jemandem erst Tickets für die gesamte Saison verkaufen und kurz nach Beginn diese Tickets für Wertlos erklären - geht das einfach so?

Mir ist die UCI weitgehend egal. Aber die rechtliche Seite interessiert mich schon.


Gruß

Der Flo
www.laufen-fuers-leben.de
info@laufen-fuers-leben.de

angelo76

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34

Donnerstag, 9. Oktober 2008, 13:16

Zitat

Original von Rot Gelb seit 92
Mal ne andere Frage. Gelten die Stadionverbote nur für den Seilersee oder Ligaweit?

Sonst hätte man das Problem nicht gebannt, sondern nur auf die Auswärtsspiele verlagert!


Aktuell ist das Stadionverbot nur für den Seilersee ausgesprochen, es wird aber noch geklärt, inwieweit die DEL "mitzieht".

Eine offizielle Meldung von Seiten der Roosters ist noch nicht raus, aber wohl aktuell in Arbeit - da bin ich auch mal gespannt, wie die Darstellung von offizieller Seite aussehen wird.

35

Donnerstag, 9. Oktober 2008, 13:17

Danke Dir!

monixx66

Schlangen-Mama

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36

Donnerstag, 9. Oktober 2008, 13:50

Zitat

Original von HeikoHT
Gott, wie lächerlich ! :wall: :rofl:

Was ein Glück das ich mich um diesen Kinderkram nicht kümmern muss und solche Standorten wie Iserlohn nicht mehr anfahre (was eigentlich schade ist, da früher immer eine tolle Atmoshpäre herrschte und man gerne hinfuhr). Was ein Schmarn.....


Och... ich bin angefahren am 3.10. und musste mich trotzdem nicht um den Kinderkram kümmern. Wir haben nix, aber auch gar nix von dem Sch..... mitbekommen, und es war ein schöner Abend im Sauerland. :altermann:
...das weise Schlangenorakel....

37

Donnerstag, 9. Oktober 2008, 13:51

"Kollektivhaftung ist die rechtliche Verantwortung einer Gruppe für Handlungen eines oder mehrerer ihrer Mitglieder. Sie widerspricht der aufgeklärten Grundhaltung europäischer Kulturtradition, wonach jeder für seine Taten eine individuelle Verantwortung trägt."

38

Donnerstag, 9. Oktober 2008, 13:54

Wie jede andere Ultra-Gruppierung wollte und will die UCI auch immer Einheit gesehen werden und hat in der Vergangenheit auch Einzelne aus der Gruppe stets in Schutz genommen. Also müssen sie jetzt auch damit Leben, als Gruppe/Einheit ausgeschlossen zu werden.

Sachsen Paule

Anfänger

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39

Donnerstag, 9. Oktober 2008, 13:55

Zitat

Original von LR
"Kollektivhaftung ist die rechtliche Verantwortung einer Gruppe für Handlungen eines oder mehrerer ihrer Mitglieder. Sie widerspricht der aufgeklärten Grundhaltung europäischer Kulturtradition, wonach jeder für seine Taten eine individuelle Verantwortung trägt."


Sicherlich richtig! Aber wiederspricht man dem nicht schon selbst, wenn man irgendwelche Hohlköppe durch die Gruppe schützt? Und das ist ja allgemein Üblich bei solchen Gruppen!

angelo76

Schüler

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40

Donnerstag, 9. Oktober 2008, 14:03

Zitat

Original von Sachsen Paule

Zitat

Original von LR
"Kollektivhaftung ist die rechtliche Verantwortung einer Gruppe für Handlungen eines oder mehrerer ihrer Mitglieder. Sie widerspricht der aufgeklärten Grundhaltung europäischer Kulturtradition, wonach jeder für seine Taten eine individuelle Verantwortung trägt."


Sicherlich richtig! Aber wiederspricht man dem nicht schon selbst, wenn man irgendwelche Hohlköppe durch die Gruppe schützt? Und das ist ja allgemein Üblich bei solchen Gruppen!


Das ist ein Punkt, den man von Seiten der Roosters in der offiziellen Meldung auch aufgreift - dass die Selbstreinigung offenbar nicht erfolgt ist und man nachwievor die schwarzen (höhö) Schafe duldet:

Zitat

Iserlohn Roosters erteilen Stadionverbot
9. Oktober 2008 - 14:59
Iserlohn – Die Iserlohn Roosters haben ein Stadionverbot gegen den Fanclub Ultra-Crew Iserlohn verhängt. Ab sofort erhalten Mitglieder dieser Gruppierung keinen Zutritt mehr zu Heimspielen der Sauerländer am Seilersee. „Wir bedauern das notwenig werden dieser Entscheidung zutiefst“, erklärt Bernd Schutzeigel, Leiter der Geschäftsstelle am Seilersee. Nach sich wiederholenden Vorfällen und einem ausführlichen Gespräch im vergangenen Jahr habe man den Eindruck erhalten, dass die Mitglieder der Ultra Crew sich auf ihr „Fansein“ besonnen hätten. „Die Polizeiberichte des vergangenen Wochenendes aus Iserlohn und vor allem auch die bislang in den Medien nicht dargestellten Vorgänge in Augsburg können wir nicht ignorieren, deshalb sehen wir uns zu dieser, der Ultra Crew vorher erläuterten und angekündigten Maßnahme gezwungen“, so Schutzeigel weiter. Nicht das Verhalten Dritter habe den Roosters diese Entscheidung aufgezwungen, sondern die auffällig gewordenen Mitglieder der Ultra Crew oder deren in der Gruppe akzeptierten Mitläufer selbst. „Wir sehen uns gezwungen, Schaden vom Iserlohner Eishockey, der Iserlohn Roosters GmbH und allen Besuchern der Eissporthalle fernzuhalten!“ Die aus Sicht der Polizei aus der Ultra-Crew Iserlohn resultierenden Provokationen anderer Fangruppen bzw. das Eingehen der Ultra-Crew auf Provokationen anderer Ultra-Gruppierungen sorgt für Unruhe rund um die friedliche Iserlohner Eishockeyszene. „Wir können und werden diese Tatsache jetzt und in Zukunft nicht ignorieren“, so Schutzeigel. Das Motto „Eishockeyfans sind faire Fans“ wird auch in Zukunft am Seilersee uneingeschränkte Gültigkeit besitzen.

Das Stadionverbot ist in Absprache mit der Deutschen Eishockey Liga ausgesprochen worden. Die Deutsche Eishockey Liga GmbH überprüft derzeit, ob das Stadionverbot auch auf alle anderen DEL-Stadien ausgeweitet wird.


Quelle: http://www.iserlohn-roosters.de/roostersnews/1398

Einige Fragen nach der Umsetzung des Verbots (was sind eigentlich "Mitglieder" der UCI? Ist ja kein eingetragener Verein, o.ä.) bleiben nach wie vor offen.